U18

Der Kurs U18 richtet sich in erster Linie an Mittelschülerinnen und Mittelschüler der oberen Gymnasialklassen. Ziel dieses Kurses ist es, die grosse Vielfalt der verschiedenen Gebiete der Mathematik kennenzulernen.

In diesem Kurs entdeckst du mathematische Theorien selbst. Dabei stehen dir Mathematikerinnen und Mathematiker der Universität Zürich mit Tipps und Tricks zur Seite. Langweilig wird es dir dabei nie - garantiert!

Frühjahrssemester 2019

Für wen:

an Mathematik interessierte Jugendliche ab ca. 14 Jahren

Dozenten:

Dr. Helen Riedtmann und Dr. Dominik Tasnady

Wann:

9. März, 30. März, 13. April, jeweils 10:30 – 15:30 Uhr

Beginn:

9. März 2019

Wo:

Universität Zürich, Campus Irchel, Gebäude Y27, Raum H25

Kosten:

Unkostenbeitrag von CHF 10.- (inkl. Mittagessen)

Kontakt:

Dr. Helen Riedtmann und Dr. Dominik Tasnady (Email: dozent.u18@math.uzh.ch)

Anmeldung Flyer U18

Programm

Im Kurs U18 entdeckst du mathematische Theorien selbst. Dabei stehen dir Helen Riedtmann und Dominik Tasnady mit Tipps und Tricks zur Seite.

Am 9. März werden wir uns mit Knotentheorie beschäftigen. Ein mathematischer Knoten ist im Wesentlichen eine verknotete Schnur, deren Enden zusammengeklebt sind. Diese Theorie spielt in verschiedenen Bereichen der Mathematik, insbesondere in der Topologie, aber auch in der theoretischen Physik eine wichtige Rolle. Beim spielerischen Erforschen von Knoten gibt es Spannendes zu entdecken.

Am 30. März werden wir unsere Aufmerksamkeit dem Thema Packungen widmen. Mit dieser Theorie lassen sich Fragen vom folgenden Typ beantworten: Wie müssen Kugeln angeordnet werden, damit sie möglichst wenig Platz einnehmen? Bereits Johannes Kepler und Leonhard Euler haben sich mit Kugelpackungsproblemen beschäftigt und das Thema ist auch heute noch hochaktuell. Die Theorie hat verschiedene Anwendungen, unter anderem in der Kristallographie.

Am 13. April werden wir uns mit Monte-Carlo-Simulationen auseinandersetzen. Sie besitzen eine breit gefächerte Palette von Anwendungen insbesondere in den Sozialwissenschaften, spielen aber auch in der Physik wie z.B. bei der Entwicklung der Atombombe eine wichtige Rolle. Die Vielfalt von Monte-Carlo-Simulationen wird an Hand von verschiedenen Beispielen illustriert.